Wofür EXIF-Daten löschen gedacht ist
Das Foto neu schreiben und die Metadaten gleich mit wegwerfen: Aufnahmezeit, Kameramodell, Blende – und vor allem die GPS-Position, die Handys mitschleppen.
Bedienung
- Foto auswählen
- Ausgabeformat wählen; bei JPEG die Qualität einstellen
- Metadaten entfernen
- Prüfung abwarten und Datei herunterladen
Typische Anwendungen: Fotos vor dem Hochladen von der GPS-Position befreien, Bilder für Behörden oder Formulare ohne Geräteangaben liefern, Archivfotos ohne persönliche Metadaten weitergeben.
Fragen und Antworten
Warum hat mein Foto überhaupt eine Position?
Handys speichern bei aktiviertem Ortungsdienst die Koordinaten in jedem Foto. Wer Bilder teilt, gibt damit oft den Wohnort oder Arbeitsplatz preis.
Ist die Datei danach wirklich sauber?
Das Werkzeug prüft die neue Datei auf das EXIF-Kennzeichen und zeigt das Ergebnis an. Andere Metadaten-Formate außerhalb des EXIF-Blocks treten bei Handyfotos praktisch nicht auf.
Warum ist die Dateigröße anders?
Weil neu kodiert wird: Bei JPEG wirkt zusätzlich die Qualitätseinstellung. Weniger Metadaten allein machen üblicherweise nur wenige Bytes aus.
Bleibt die Bildqualität gleich?
Bei PNG ja. Bei JPEG entsteht eine neue verlustbehaftete Fassung – bei hoher Qualität nicht sichtbar, aber technisch eine Neufassung.
Einschränkungen
Gelöscht wird, indem das Bild neu kodiert wird: Es entstehen eine neue Zeichenfläche und daraus eine neue Datei – Metadaten werden nicht mitkopiert. Der Preis bei JPEG: Die Neukodierung ist verlustbehaftet, die Datei kann minimal an Schärfe verlieren; PNG bleibt verlustfrei, wird aber meist größer. Geprüft wird der Anfang der neuen Datei auf das EXIF-Kennzeichen. Andere Spuren außerhalb der Bilddatei – etwa Dateiname oder Cloud-Metadaten – betreffen dieses Werkzeug nicht.
Was das Werkzeug kann
Ausgabe als JPEG oder PNG, Qualität einstellbar, Vorher-nachher-Anzeige der Dateigröße, Nachweis: Die neue Datei wird auf EXIF-Reste geprüft, Das Original bleibt unverändert auf dem Gerät
Diese Werkzeuge passen: